Florian Alt siegt auf dem Red Bull Ring
Riesen Freude über den ersten Sieg in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft
Spielberg – Homburg-Bröl
Nachdem die DTM ihr Debüt auf dem von Red Bull neu gestalteten Red Bull Ring in Spielberg (Österreich) gegeben hatte, wurde dort am letzten Wochenende zum ersten Mal die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft ausgetragen.
Die wunderschöne Anlage, die in der Steiermark liegt und mit bergauf und bergab Passagen hohe Anforderungen an jeden Rennfahrer stellt, gefiel Florian auf Anhieb.
Die drei freien Trainings am Freitag musste Florian nutzen, um das Fahrwerk und das Getriebe seiner Werks KTM 125 GP perfekt abzustimmen. Keiner der Fahrer hatte nach der Neugestaltung des ehemaligen A1 Ring eine Abstimmung für sein Motorrad und auch die Reifenfrage musste gelöst werden.
In den beiden Zeittrainings am Samstag, bei herrlichem und sonnigem Wetter, purzelten die Rundenzeiten in den Keller. Florian war sich aber sicher, eine gute Abstimmung gefunden zu haben und führte das Zeittraining meist an. Nur Luca Grünwald, Florians Teamkollege und amtierende Deutsche Meister, war schneller. So war Florian der zweite Startplatz in der ersten Reihe für das Rennen am Sonntag sicher.
Im warm up von zehn Minuten am Sonntagmorgen, fuhr Florian die schnellste Zeit und knackte sogar seine eigene Zeit des Zeittrainings von Samstag.
Selbstbewusst und körperlich Top fit, hielt Flo sich bis zum Rennen im Schatten auf.
Der Sonntag war mit über 30 °C eine große Belastung für die Fahrer.
Der Start war gut, Florian fuhr hinter Grünwald die ersten Runden dem Verfolgerfeld weg.
Einige Male zeigte sich Florian am Ende der Start-Ziel Linie seinem Teamkollegen Luca Grünwald und übernahm zeitweise die Führung.

„Wir wollten den anderen wegfahren und durften uns nicht gegenseitig die Rundenzeiten kaputt machen“, teilte Florian nach dem Rennen mit.
In der vorletzten Runde musste Grünwald mit Motorschaden aufgeben. Florian konnte seinen ersten Sieg nach Hause ins Oberbergische fahren. Er freute sich riesig darüber, die Deutsche Nationalhymne auf dem obersten Podium hören zu können und feierte den Sieg mit seinem Team nach einer Sektdusche.
